Hirngerechtes Informieren

Sonntag, 12. Februar 2006

Seminar vom 07.02.06

Diese Seminar-Sitzung wurde von Herrn Sappert geleitet, da Herr Schmid verhindert war.

Um den Titel des Seminars "Hirngerechtes Informieren" noch einmal aufzugreifen, wurde die Frage gestellt:

Was bleibt im Kopf?

sehenWenn wir etwas lesen, behalten wir nur ca. 10 % des Inhalts.
Wenn wir etwas hören, verinnerlichen wir immerhin schon 20 %.
Wenn wir etwas sehen, merken wir uns 30 % davon.
Sehen und hören wir zusammen bleibt 50 % des Inhalts in unserem Kopf.

Wie können wir uns bloß mehr merken? Indem wir hören, sehen, aussprechen und jemandem den Inhalt erklären. Diese Handlungen ermöglichen uns, ca. 80 % des Inhaltes zu verinnerlichen. Das sollte für eine Klausur schon reichen.
Um das Ganze zu optimieren, muss man bauen, handeln oder zeichnen, dann bleiben sogar 90 % hängen. Aber wir wollen ja nicht übertreiben :-)

Im Anschluss daran, bat Herr Sappert uns, die 3x3 Methode anzuwenden, um darzustellen, wie sehr uns das Seminar bei Herrn Schmid gefallen hat.

Nach dieser kurzen Zusammenfassung und der "Bewertung" des Seminars entließ uns Herr Sappert und ich konnte noch schnell die angegeben Tipps für meine bevorstehende Klausur anwenden. Ich hoffe, das war nicht zu spät.


Die Abschlusssitzung mit Herrn Schmid findet in der ersten Woche des neuen Semesters statt. Am Mittwoch, den 05.04.06 treffen wir uns um 18h, um die Portraits anzufertigen! Bis dahin wird uns Herr Schmid mit einigen Aufgaben, die auf seiner Homepage zu finden sind, versorgen.

Ich wünsche schöne Ferien!!! Zeichnet schön!


Bildquelle: http://www.douarre.de/img/sehen.jpg

Montag, 6. Februar 2006

Hände

Hier nun endlich die fehlenden Zeichnungen. Teilweise gefallen sie mir sehr gut. Bei manchen bemerkt man vielleicht, dass ich nicht ganz so motiviert war.



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Ich bin sehr gespannt auf unser morgiges Seminar. Mal schauen, ob die Portraits wirklich besser werden als die ersten. Ich war immer da und habe auch fleißig gezeichnet, schauen wir mal, ob es was gebracht hat. Ich glaube, dass es aber etwas bewirkt hat, denn Übung macht den Meister.

Mittwoch, 25. Januar 2006

erste Ergebnisse

Hier sind meine ersten Ergebnisse von der Aufgabe, bis zum nächsten Dienstag. Es folgen natürlich noch weitere.

Ich bin mal wieder nicht ganz zufrieden, vielleicht hätte ich mir doch ein wenig mehr Zeit nehmen sollen. Allerdings sitzen mir noch zwei Hausarbeiten im Nacken, die darauf warten, endlich fertiggestellt zu werden. Aber das sollte eigentlich keine Entschuldigung sein. Ich zeichne ja gerne, aber ein gewisser Zeitdruck ist momentan einfach vorhanden!

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Mittwoch, 18. Januar 2006

Lernblockaden

Ich schreibe momentan für ein anderes Seminar eine Hausarbeit mit dem Thema Lernblockaden. Dafür lese ich das Buch "Stoh im Kopf?" von Vera F. Birkenbihl und möchte es den Leuten empfehlen, die sich vielleicht ein wenig mehr mit dem Thema Hemisphären beschäftigen möchten.

NeueStroh
(Bildquelle: https://www.secureheaven.com/ssl/gabal.biz/view_product.php?product=3-89749-147-8 )


Hier ein kleiner Auszug:

Wer gehirngerecht sieht, hört und liest, kann sich Wesentliches mühelos merken und wird feststellen: Die Fähigkeit, zu lernen und sich Dinge zu merken, ist vergeleichbar mit Rätselraten, Bridge, Backgammon oder Schach. Übung macht nicht nur den Meister, sondern auch Spaß!
Das Buch ist mittlerweile in der 44. Auflage erschienen und wurde deshalb mehrmals den neusten Erkenntnissen der Hirnforschung angepasst. Ich habe das Buch in der "Eule" gefunden, es handelt sich hierbei aber um die 32. Auflage. Wahrscheinlich sind die neueren Ausgaben etwas aktueller, aber mir gefällt das Buch trotzdem. Falls ihr für die Semesterferien noch Lesestoff sucht, dieser ist wirklich interessant.

Dienstag, 10. Januar 2006

10.01.06

Heute gibt es gar nicht so viel, von dem ich berichten könnte, denn wir haben wieder ganz viel praktisch gearbeitet.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte sich heraus, dass nur 6 Leute des Kurses die Ferien-Aufgabe gemacht haben. Sie war ja auch freiwillig zu erledigen! Ich entwickel mich wohl langsam aber sicher zu einer kleinen Streberin, ganz im Gegensatz zu meiner Schulzeit.

Unsere Augen kamen heute endlich wieder zum Einsatz. Wir suchten uns einen Gegenstand aus und zeichneten dessen Konturen. Ich habe die Kamera meines Freundes gezeichnet, die ich wegen einer Kunst-Unterrichtsstunde dabei hatte.

Im Anschluss daran, stand unsere Hand mal wieder im Mittelpunkt unserer Konzentration. Es gab keinerlei Vorgaben, wie sollten einfach drauf los zeichnen. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit ihr, allerdings kommt die Krümmung der Finger nicht ganz zur Geltung. Herrn Schmid hat sie jedenfalls auch gefallen und er gab mir den Rat, ein wenig öfter zu zeichnen, um ein wenig künstlerischer arbeiten zu können. Bisher wirken die Linien etwas gezwungen. Ich hoffe, ich werde die Zeit dazu finden, denn ich zeichne wirklich gern. Aber irgendwie setz ich mich in meiner Freizeit, die nicht gerade viel Zeit in Anspruch nimmt, nicht einfach hin und zeichne irgendwas. Vielleicht sollte ich das einfach mal tun, damit ich nicht aus der Übung komme. Kann man zeichnen denn eigentlich verlernen oder ist das wie mit dem Fahrradfahren?

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Da in den nächsten zwei Wochen die Veranstaltung wegen des FSPs ausfallen wird, müssen wieder Konturenzeichnungen angefertigt werden, um die Zeichenblockade lösen zu können. Außerdem bekamen wir die Aufgabe unsere Hände zu zeichnen, mit offenen Augen, und im Anschluss daran eine email an Sven zu schicken.

Ich bekam außerdem die Aufgabe, meine Palme, die ich in den Blindzeichnungen gezeichnet habe, noch einmal mit Kreide oder Kohle zu zeichnen.

Samstag, 7. Januar 2006

Blindzeichnungen

Hier nun mein erser Beitrag im neuen Jahr.

Herr Schmid gab uns vor Beginn der vorlesungsfreien Zeit die Aufgabe, sieben Blindzeichnungen anzufertigen und ihm im Anschluss daran, eine e-mail zu schicken. Wer dies bis zum 08.01.06 geschafft hat, bekommt eine kleine Belohnung von ihm. Ich habe mir also verschiedene Gegenstände gesucht und diese so lange wie möglich versucht, zu zeichen. Das ist mir gar nicht so leicht gefallen und ich habe es nur einmal geschafft, zehn Minuten lang durchzuhalten. Dabei sind sind ganz lustige Bildchen entstanden wie ich finde.

Ihr könnt ja mal versuchen, zu erraten, um welche Motive es sich handelt. Die ersten beiden sind ganz einfach, aber dann wird´s schon schwieriger, wie ich finde.

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Und hier die Auflösung: Hand, Hand, Schreibtischstuhl, Palme, Regal, Collegeblock und meine Federtasche.

Ich hoffe, diesmal ist wenigstens eine rechtshemisphärisch gesteuerte Zeichnung dabei.

Dienstag, 20. Dezember 2005

20.12.05

Heute am frühen Morgen hat Herr Schmid unsere linke Hemisphäre ordentlich veräppelt, beziehungsweise ausgetrickst.

Zuerst machte er das Licht im Hörsaal aus und schaltete den Overhead-Projektor ein. Daraufhin haben wir und unsere linke Hemisphäre erwartet, eine Folie zu sehen. Doch als nach einiger Zeit immer noch keine Folie aufgelegt worden war, gab die linke Hemisphäre an die rechte ab, da sie nicht so recht wusste, was geschah.
Dies war ein Ablenkungsmanöver. Genau das Gleiche geschah auch, als wir die linkshemisphärisch geäußerte Aufgabe bekamen, aus Ton einen Kopf zu formen. Die linke Hemisphäre bekam damit eine Aufgabe und war zufriedengestellt. In Wirklichkeit hat aber nicht nur die linke Hemisphäre gearbeitet. All unsere Ton-Köpfe sind rechtshemisphärisch in Ordnung, obwohl die linke Hemisphäre sie nicht schön findet. Das trifft auch voll und ganz bei mir zu, obwohl mir der zweite Versuch schon wesentlich besser gefällt. Durch die Übung wurden unsere Sinne für das Taktile gefordert, eine rechtshemisphärische Angelegenheit.

Danach kam es zu einer anderen Aufgabe, deren Ausgang ich nicht ganz verstanden habe. Jeder musste sich seine linke Hand genau anschauen und sie währenddessen zeichnen. Es durfte natürlich wieder nicht geschummelt werden, denn dann hätte man von vorne anfangen müssen. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, meine Hand genau abzuzeichnen und bin dabei sehr langsam IMG_1472vorgegangen. Das dachte ich zumindest, denn viele meiner Kommilitonen haben viel länger dafür gebraucht. Und zum Schluss kam dann raus, dass meine Zeichnung schon wieder durch die linke Hemisphäre gesteuert war. Dabei hab ich mir echt Mühe gegeben. Herr Schmid sagte, ich habe nicht genau beobachtet. Es ist aber schon zu erkennen, dass es sich um meine Hand handelt. Meine kleinen Finger sind nämlich ganz schief und das erkenne ich auch auf der Zeichnung. Ja, nun kennt ihr meine kleinen Finger. Ich habe schon viele Menschen damit zum Lachen gebracht, besonders, wenn ich sie beide aneinander gehalten habe.

Ich hätte gerne eine Zeichnung von einem/einer Kommilitonen /in gesehen, der/ die rechtshemisphärisch gezeichnet hat. Bisher hab ich noch nicht raus, woran man das denn erkennen kann. Ich habe keine Idee.

Damit wir auch in den Ferien etwas gegen unsere Malblockaden tun, bekamen wir die Aufgabe, jeden Tag den Umriss eines anderen Gegenstandes zu zeichnen und Herrn Schmid darüber per email in Kenntnis zu setzen. Wer das sieben Mal getan hat, bekommt eine Belohnung. Da bin ich ja mal gespannt. Mal schauen, welche Gegenstände ich mir aussuche.

Desweiteren haben wir unsere Ton-Köpfe beschrieben. Wir sollten darauf achten, dass diese Beschreibung möglichst rechtshemisphärisch geschrieben wird. Ich habe das so verstanden, dass die Beschreibung frei von Wertungen sein sollte, so wie ich es früher im Kunst-LK machen musste, wenn ich Bilder beschrieben habe. Nachdem Herr Schmmid die Texte durchgelesen hatte, kam er nur zu einem rechtshemisphärichen Ergebnis. Der Kommilitone hat den Kopf als alten Mann beschrieben, der eventuell im Krieg war etc.... Aber ist das dann nicht eine Wertung? Vielleicht habe ich das alles falsch verstanden. Wenn mir das jemand beantworten könnte, würde ich mich sehr freuen :-)

Ich freu mich schon auf die Veranstaltung nach den Ferien. Ich bin wirklich sehr motiviert, was wahrscheinlich an dem hohen Praxisanteil im Seminar liegt.

Sonntag, 18. Dezember 2005

Nase Nr.2

Heute habe ich mich wieder an den Ton gewagt. Es hat mich fast ein wenig Überwindung gekostet, denn beim letzten Mal hatte ich ein unansehnliches Geschöpf erschaffen (siehe letzter Beitrag).

Während ich nun am Ton rumknetete, ging mir durch den Kopf, worauf ich dieses Mal achten wollte. Im Seminar hatte ich mir extra Ton beiseite gelegt, um später die Augen, die Nase und den Mund aufsetzen zu können. Doch das bedeutet, dass ich linkshemisphärisch gearbeitet habe. Besser wäre es, wenn ich alles aus einem Klumpen herausgeformt hätte. Das war also der erste Punkt. Außerdem war es mir ziemlich wichtig, darauf zu achten, nicht wieder eine Riesen-Nase zu schaffen. Ich kann gar nicht verstehen, wie das passieren konnte. Ich hätte doch fühlen müssen, dass diese nahezu die Hälfte des Kopfes einnahm.

Wie auch im Seminar ist die Versuchung wieder ziemlich groß gewesen, sich den Kopf zwischendurch anzuschauen und ich musste mich wirklich zwingen, weiterzumachen ohne nachzuschauen.

Als ich nun weiterknetete und formte, bekam ich ziemlich schnell IMG_1457
das Gefühl, fertig zu sein. Ich habe nochmal alle Proportionen kontrolliert und Unebenheiten entfernt und entschloss mich, die Augen zu öffnen.

Und da war sie wieder: die große Nase.


Diesmal zwar nicht ganz so ausgeprägt wie beim ersten Mal, aber schon groß. Sie erinnerte mich sofort an die Nase von Sky DuMont in dem Film "Traumschiff Surprise"!

10_traumschiff_surprise_periode1_300_150_constantin

(Quelle: http://www.prosieben.de/imperia/md/images/kino_und_DVD/highlights/traumschiff_surprise_constantin/300_150/10_traumschiff_surprise_periode1_300_150_constantin.jpg)


Im Großen und Ganzen bin ich aber diesmal recht zufrieden. Der Kopf ist zwar nicht so "schön" wie die der anderen, aber zufriedenstellender als der erste. Vielleicht liegen meine Talente woanders.

Donnerstag, 15. Dezember 2005

Ton

Voller Spannung ging ich Dienstagmorgen in den Hörsaal 1, denn ich wollte nun wissen, was wir mit dem Ton anfangen, der in der Innenstadt gar nicht so einfach zu finden war.

Nachdem Herr Schmid alle, die nicht vollständig mit den IMG_1446gewünschten Materialien ausgestattet waren, zu einem
Spaziergang entlassen hatte, begann der Spaß. Wir wurden gebeten, aus dem Ton einen Kopf zu formen. Klingt ja schon schwierig genung, hinzu kommt, dass wir unsere Augen die ganze Zeit über geschlossen halten mussten. Und derjenige, der es einfach nicht mehr aushalten konnte und sehen wollte wie sein Tonkopf aussah, der hat Pech gehabt, denn ab diesem Zeitpunkt wurde nur noch mit er linken Hemisphäre gearbeitet.

Ich muss sagen, diese Übung hat mir viel Spaß bereitet. Es war eine sehr sinnliche Erfahrung, sich nur seinem Tastsinn zu überlassen. Ich war allerdings ziemlich geschockt als ich meine Augen wieder öffnete und diesen Kopf sah. Da dachte ich nur: "Ach, die anderen werden ja auch nicht besser aussehen." Aber da hatte ich mich getäuscht, denn es sind wirklich tolle Köpfe entstanden. Herr Schmid sagte, dass bei mir die linke Hemisphäre gearbeitet hat, was man daran erkennt, dass die Augen aufgesetzt worden sind.

Wenn ich es zeitlich unterbringen kann, werde ich es nochmal versuchen und hoffe auf ein zufriedenstellenderes Ergebnis.

Dienstag, 6. Dezember 2005

06.12.05 (Nikolaus!!)

Heute haben wir mal wieder ganz viel gezeichnet. Das freut mich, denn sonst komm ich gar nicht dazu. Herr Schmid hat unsere Hemisphären natürlich nicht vergessen und sie durch eine Übung so früh am Morgen in Schwung gebracht.
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Zuerst haben wir ein Vasenbild angefertigt. Dabei haben wir zuerst eine Seite abgezeichnet und sollten diese spiegeln. Das war gar nicht so einfach, denn es sollte ja wirklich spiegelverkehrt sein. Also habe ich ordentlich radiert bis ich einigermaßen zufrieden war. Das ist ein Zeichen dafür, dass meine rechte Hemisphäre gearbeitet hat!

Als zweite Übung haben wir ein Bild von Picasso auf dem Kopf gesehen und sollten dieses abzeichnen. Obwohl Herr Schmid vermutete, dass kaum einer diese Übung kennen würde, muss ich zugeben, dass ich sowas schon mal gemacht habe. Dadurch, dass man das Bild auf dem Kopf sieht, erkennt man es nicht als Figur und konzentriert sich auf die einzelnen Striche. Man zeichnet es so, wie es ist und nicht wie man es sich vorstellt.
IMG_14411Hier mein Resultat. Ich bin ganz zufrieden, allerdings ist der Kopf strawinski-portrait-01ein wenig klein geraten. So sah der Mann übrigens wirklich aus (Igor Strawinksy)

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Sowas! Du tingelst also so mir nichts dir nichts auf...
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tzeee....
ich bin ja garnicht neidisch.... ich fahr da auch mal...
Enerus - 13. Feb, 18:04
Hey Berit!
Das ist echt ne Frechheit, dass du 2 WOCHEN auf den...
Janne - 12. Feb, 15:45
Ferien!!!!
Ich wünsche allen meinen treuen Lesern schöne...
BeritB - 12. Feb, 11:54

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